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oapen-20.500.12657-573972022-07-16T02:54:11Z Deutschland und seine Flüchtlinge Becker, Uwe Geflüchtete Flucht Migration Diskurs Medien Zeitung Willkommenskultur Erzähltheorie Narratologie Flüchtlingspolitik Abschottungspolitik Flüchtlingsforschung Mediensoziologie Kultursoziologie Soziologie Refugees Fleeing Discourse Media Newspaper Welcome Culture Narrative Theory Narratology Refugee Policy Refugee Studies Sociology of Media Sociology of Culture Sociology bic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JF Society & culture: general::JFF Social issues & processes::JFFD Refugees & political asylum bic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JF Society & culture: general::JFD Media studies bic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JF Society & culture: general::JFF Social issues & processes::JFFN Migration, immigration & emigration Die Aufnahme Tausender »Fremder« im Sommer 2015 wurde medial euphorisiert als »deutsches Wunder« beschrieben. Die Geflüchteten selbst tauchten in dieser Perspektive kaum auf. Dem Narrativ der »Willkommenskultur« folgte ein Wechselbad der Diskurse hin zum drohenden Staatsversagen, der Belastungsgrenze oder sexueller Übergriffe. Dabei ging es primär um die Befindlichkeit der Nation und der »Flüchtling« wurde zum Verursacher nationaler Bedrängnisse. Uwe Becker analysiert diese Diskurse und zeichnet nach, welche Narrative sich im »langen Sommer der Flucht« aufgebaut haben. Dabei zeigt er auf, wie sie im kollektiven Gedächtnis ruhen, jederzeit aktivierbar sind und bis heute eine restriktive Flüchtlingspolitik legitimieren. 2022-07-15T12:34:27Z 2022-07-15T12:34:27Z 2022 book ONIX_20220715_9783839464267_5 9783839464267 9783837664263 9783732864263 https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/57397 ger X-Texte zu Kultur und Gesellschaft application/pdf Attribution 4.0 International 9783839464267.pdf transcript Verlag transcript Verlag 10.14361/9783839464267 Die Aufnahme Tausender »Fremder« im Sommer 2015 wurde medial euphorisiert als »deutsches Wunder« beschrieben. Die Geflüchteten selbst tauchten in dieser Perspektive kaum auf. Dem Narrativ der »Willkommenskultur« folgte ein Wechselbad der Diskurse hin zum drohenden Staatsversagen, der Belastungsgrenze oder sexueller Übergriffe. Dabei ging es primär um die Befindlichkeit der Nation und der »Flüchtling« wurde zum Verursacher nationaler Bedrängnisse. Uwe Becker analysiert diese Diskurse und zeichnet nach, welche Narrative sich im »langen Sommer der Flucht« aufgebaut haben. Dabei zeigt er auf, wie sie im kollektiven Gedächtnis ruhen, jederzeit aktivierbar sind und bis heute eine restriktive Flüchtlingspolitik legitimieren. 10.14361/9783839464267 b30a6210-768f-42e6-bb84-0e6306590b5c 5cb0e793-9d8a-4b83-9ee6-25b062467484 9783839464267 9783837664263 9783732864263 transcript Verlag 288 Bielefeld 16TOA002 Bundesministerium für Bildung und Forschung Federal Ministry of Education and Research open access
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